
About me
Wir (ver)planen unser Leben. Aber kaum jemand plant sein Vermächtnis.
Die meisten Menschen versuchen, ihr Leben gut zu organisieren. Sie optimieren ihre Routinen. Ihre Ernährung. Ihre Produktivität.
Wir sprechen ständig darüber, wie wir besser leben können.
Worüber wir kaum sprechen, ist das Ende unseres Lebens. Und darüber, was von uns bleibt.
Mich beschäftigt genau diese Lücke.

Woher ich komme
Über zwanzig Jahre lang habe ich im Umfeld von Vorständen und Geschäftsführungen gearbeitet. Als C-Level Assistant war mein Alltag geprägt von Komplexität, Verantwortung und Entscheidungen, die weitreichende Folgen haben.
Ich habe gelernt, Strukturen zu bauen und Ordnung in Systeme zu bringen.
Der Moment, der mein eigenes Leben in eine neue Richtung bewegt hat, kam jedoch außerhalb jeder Karriereplanung: der Suizid meines Vaters.
Er hat Fragen in mein Leben gebracht, denen man nicht dauerhaft ausweichen kann.
Fragen über Verantwortung. Über das, was wir hinterlassen. Und darüber, wie wenig wir uns mit diesen Themen beschäftigen, solange alles funktioniert.

Was daraus wurde
Ich habe darauf nicht mit einem perfekten Plan reagiert.
Ich habe begonnen, zu lernen.
Ich habe Ausbildungen zur Trauerbegleiterin und zum Coach gemacht, das Corporate-Umfeld verlassen und angefangen, mich intensiver mit den Themen auseinanderzusetzen, die wir als Gesellschaft gerne vermeiden: Verlust, Vorsorge und Vermächtnis.
Was damals für viele Menschen unverständlich wirkte, fügt sich heute langsam zusammen.
- Die strukturelle Klarheit aus zwei Jahrzehnten Unternehmenswelt.
- Die Begleitung von Menschen in Trauerprozessen.
- Und die Überzeugung, dass echte Self-Care tiefer geht als das Hier und Jetzt.
Aus dieser Verbindung ist House of Inner Alchemy entstanden.
Ein Ort
Ein Ort für Menschen, die bereit sind, genauer hinzuschauen: auf ihr Leben, ihre Entscheidungen und das, was sie weitergeben möchten.
Mittlerweile werde ich auf Netzwerkveranstaltungen manchmal einfach vorgestellt als „die mit der Trauer“.
Am Anfang hat mich das irritiert.
Und doch spüre ich: Genau dort beginnt oftmals ein Gespräch, das wir viel häufiger führen sollten.

Ein ganz normaler Tag
Die meisten meiner Tage beginnen mit einer Tasse Kaffee in der Hand, während ich auf die Alpen blicke und beobachte, wie sich die Schneefallgrenze verschiebt.
Manchmal steige ich später in einen der umliegenden Seen. Eisbaden bringt die Dinge auf den Punkt. Klarheit entsteht selten im Warmen.
Und vielleicht gilt das auch für die wirklich wichtigen Fragen unseres Lebens.
Wer sein Ende gestaltet, lebt bewusster.